S 90-Abschottung für Kabel mit möglichem Null-Abstand zu Rohrabschottungen erobert den Markt
Gladbeck / Frankfurt – Die „Conlit Kabelabschottung“ von ROCKWOOL TECHNICAL INSULATION (RTI) wurde für Praktiker ent¬wickelt, die Kabel und und Elektro-Leerrohre mit wenigen Handgriffen zuverlässig in S 90-Qualität abschotten wollen. Die vor rund einem Jahr eingeführte Innovation ermöglicht die brandschutztechnische Absicherung von Wand- und Deckendurchführungen mit einem Null-Abstand zwischen Kabel- und Rohrabschottungen. SHK- und Elektrofachhandwerker können deshalb mit ihrer Hilfe Hand in Hand und zeitgleich ihre Arbeiten durchführen. Dass die „Conlit Kabelabschottung“ als echter Problemlöser in der Praxis angekommen ist, beweist die sich seit der Markteinführung extrem positiv entwickelnde Nachfrage.
„Die Praxis auf vielen Baustellen hat bestätigt, dass der durch das neue System ermöglichte Null-Abstand zwischen Kabel- und Rohrabschottungen zu einer erheblichen Entschärfung der kritischen Gewerkeschnittstelle SHK/Elektro geführt hat“, fasst Bernd Lordieck, Leiter Vertrieb SHK/Elektro beiRTI, die bisherigen Erfahrungen zusammen. „Der SHK-Installateur und der Elektroinstallateur können sich ohne Probleme einen Durchbruch teilen, wenn sie die Rohre und Kabel mit ‚Conlit’ Systemlösungen abschotten.“
Bei der Abschottung von Kabeln und Elektro-Leerrohren kommt die „Conlit Bandage“ zum Einsatz, während bei den Rohrleitungen die bewährten R 90- Abschottungen, bestehend aus der „Conlit 150 U Schale“ und einer weiterführenden Dämmung, eingesetzt werden.
Bei der „Conlit Bandage“ handelt es sich um ein Trägergewebe, welches werkseitig auf beiden Seiten mit einem weißen, unter Hitzeeinwirkung aufschäumenden Material beschichtet ist. Die abzuschottenden Kabel und Elektro-Leerrohre werden im Durchführungsbereich mit der etwa einen Millimeter dicken Bandage umwickelt. Ihre große Flexibilität ermöglicht auch in engen und schwer zugänglichen Bereichen eine wirkungsvolle Abschottung.
Null-Abstand möglich
Wurden die Kabel und Leerrohre vom Elektroinstallateur mit der „Conlit Bandage“ sachgerecht abgeschottet, können Rohrleitungen, die mit den „Conlit“ Rohrabschottungen ausgeführt werden, in der gleichen Bauteilöffnung mit Null-Abstand zu den Kabeln und Leerrohren verlegt werden. Ein- und dieselbe Durchführungsöffnung kann so problemlos für Ver- und Entsorgungsleitungen sowie für Elektroleitungen genutzt werden, ohne dass dabei auf unterschiedliche Zulassungsabstände geachtet werden muss.
Eine Gruppenanordnung mit Null-Abstand ist unter Einsatz des beschriebenen „Conlit“ Systems sowohl in massiven Wänden und Decken (F 30 bis F 90) als auch in leichten Trennwänden (F 30 bis F 90) zugelassen. Dabei bleibt es dem ausführenden Fachbetrieb überlassen, ob er den Restverschluss der Bauteilöffnung mit Mörtel/Beton, Gips oder dem „Conlit Kit“ ausführt. Alternativ kann die Öffnung als beschichtungsfreies Weichschott auch mit dem „Conlit Penetration Board“ ausgeführt werden. Die Wahl des Restverschlusses richtet sich nach der Öffnungsgröße, der Art der Wand oder Decke und den Wünschen des Fachplaners oder des ausführenden Installateurs.
Aktuelle Dokumentationen zum Download
Die Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen sowie die Montage-anleitungen der „Conlit Kabelabschottungen“ in S 30- bis S 90-Qualität stehen auf dem jüngst umfassend erweiterten und neu gestaltetenRTIInternetauftritt unter www.rockwool-rti.com zum Download bereit. Ausführliche Erläuterungen zur korrekten Montage des Systems finden sich darüber hinaus im „Planungs- und Montagehelfer für Elektroleitungsanlagen“ des Herstellers, der ebenfalls kostenfrei über die Homepage oder direkt per E-Mail unter info@rockwool.de bestellt werden kann.

Die vor rund einem Jahr eingeführte „Conlit Kabelabschottung“ ermöglicht die brandschutztechnische Abschottung von Wand- und Decken-durchführungen mit einem Null-Abstand zwischen Kabel- und Rohrabschottungen.

Schnitt durch ein „Conlit Penetration Board“ mit Kabel- und Rohrdurchführungen
