Startschuss auf der GASTECH 2011 - Informationsoffensive der ROCKWOOL TECHNICAL INSULATION

Gladbeck / Amsterdam – Vom 21. bis 24. März präsentierte RTI ROCKWOOL TECHNICAL INSULATION auf der GASTECH in Amsterdam einem internationalen Fachpublikum moderne Konzepte für die Dämmung betriebstechnischer Anlagen. Durch Messebeteiligungen wie diese engagiert sich der führende Anbieter von hochwertigen Steinwolle-Dämmungen für die Aufklärung über den Nutzen energieeffizient gedämmter Anlagen in der Prozessindustrie. Weltweit setzt sich der Hersteller mit einem großen Beraternetzwerk dafür ein, die ökonomischen wie ökologischen Effekte einer zeitgemäßen Isolierung aufzuzeigen.

In Amsterdam dabei waren u. a. Martin Schwark, RTI Business Unit Director South West Europe, und Andreas Nowoczin, Leiter Technische Dienste RTI South West Europe, die für die Beratung deutscher Unternehmen und Betreiber verantwortlich sind. John Quicken, Marketing Manager der RTI Group, referierte auf der begleitenden Fachtagung zur GASTECH am 21. März zu der Frage, in welchem Umfang die richtige Installation einer Isolierung Energie- und Betriebskosten reduziert. Frank Jacobs, Geschäfts-führer der RTI Group im ROCKWOOL Konzern, informierte in einem weiteren Vortrag am 23. März darüber, wie die zeitgemäße Anlagenisolierung einen positiven Beitrag zum „Carbon Footprint“ eines Unternehmens leistet.

Immense Einsparungen bei den Energie- und Betriebskosten

Durch eine effektive Dämmung betriebstechnischer Anlagen wie Hochtemperaturrohrleitungen, Kessel, Behälter und Tanks können die Energiekosten eines Anlagenbetreibers enorm gesenkt und zugleich Millionen Tonnen an Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Martin Schwark verwies in Amsterdam auf die Ergebnisse einer Studie, die RTI ROCKWOOL TECHNICAL INSULATION kürzlich veröffentlichte und die u. a. folgende Beispielrechnung enthält: „Bei einer 250 °C heißen Rohrleitung sind 50 mm Dämmung üblich, da als Auslegungskriterium häufig nur der Berührungs-schutz zugrunde gelegt wurde. Unsere Berechnungen zeigen, dass bei einer einen Kilometer langen Rohrleitung mit einem Durchmesser von 150 mm bereits mit einer Verdopplung der Dämmung auf 100 mm Stärke fast 200.000 Euro an Energiekosten innerhalb von nur zehn Jahren eingespart werden – trotz der Mehrkosten für die dickere Dämmung und auf der Basis des heutigen Energiepreisniveaus berechnet.“

 

Martin Schwark zitierte in Amsterdam aus einer aktuellen Studie: "Bei einer einen Kilometer langen Rohrleitung mit einem durchmesser von 150 mm können bereits mit einer Verdopplung der Dämmung von den üblichen 50 auf 100 mm stärke fast 200.000 euro an Energiekosten innerhalb von nur zehn eingespart werden".

 

Sicherheitstechnik trifft Energieeffizienz

Von der Notwendigkeit umzudenken sprach Frank Jacobs: „Bislang wurde die Isolierung heißer Rohre und Kessel vor allem als eine Aufgabe der Sicherheitstechnik gesehen. Dabei ist sie viel mehr. Nämlich eine Chance, enorme Summen bei den Energiekosten einzusparen und zugleich die Ökobilanz eines Unternehmens und seiner Produkte deutlich zu verbessern.“ Ziel müsse es sein, so Jacobs, gemeinsam mit den Ingenieuren der Prozessindustrie Anlagenkonstruktionen zu entwickeln, die ausreichend Platz für zeitgemäße Dämmungen ließen. „In manchen alten Anlagen fehlt dieser Platz zwischen Rohrleitungen und Komponenten nämlich heute“, bedauerte der Geschäftsführer der RTI Group. Dieser Missstand sei aber zugleich ein Ansporn für die ROCKWOOL Gruppe, Dämmstoffe mit besonders geringen Wärmedurchlasswiderständen zur nachträglichen Isolierung mit besonders schlanken Konstruktionen zu entwickeln.

„Carbon Footprint“ ist leicht zu verkleinern

Welchen enormen Effekt eine verbesserte Dämmung mindestens aller neu geplanten Anlagen auf die Reduzierung der CO2-Emissionen der Industrienationen haben würde, verdeutlichte Frank Jacobs mit einem Verweis auf die allein 2010 eingebauten RTI Dämmungen: „Schon die in diesem Jahr eingebauten Isolierungen werden in nur 25 Jahren Nutzungsdauer der jeweiligen Industrieanlagen fast 4.000 Millionen Tonnen CO2-Emissionen einsparen.“ Jedes Unternehmen könne durch die zeitgemäße Dämmung seiner Anlagen nachweislich seine Ökobilanz massiv verbessern und damit nicht zuletzt neue Verkaufsargumente für seine Produkte hinzugewinnen. „Ausgehend von Zentraleuropa reagieren die Verbraucher zunehmend positiv auf den Nachweis einer ökologisch orientierten Unternehmenskultur und Produktion.“

Leistungsstarke Software erleichtert die Effizienzberechnung

Für Furore sorgte in Amsterdam ein Berechnungstool von RTI ROCKWOOL TECHNICAL INSULATION, mit dem mögliche Einsparungen an Energie und CO2-Emissionen in der Prozessindustrie schnell zu ermitteln sind. Andreas Nowoczin erläuterte in Amsterdam dessen Arbeitsweise: „’Rockassist’ berechnet die Reduzierung der Wärmeverluste, die durch RTI Dämmprodukte erzielt werden können. Angezeigt werden die Energiemenge und der CO2-Ausstoß, die eingespart werden können. In der Prozessindustrie kann der Unterschied zwischen der Innen- und Außentemperatur von z. B. Rohrleitungen mehr als 600 °C betragen. Entsprechend groß ist das Einsparpotenzial, wenn es gelingt, die dadurch bedingten Wärmeverluste zu reduzieren. Aus unserer Sicht wird in der Zukunft der Isolierung betriebstechnischer Anlagen in der Prozessindustrie größte Bedeutung innerhalb aller Bemühungen um eine Reduzierung der CO2-Emissionen und des Verbrauchs von Energie zukommen.“

 

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