Wo erhalte ich Produktunterlagen?Was versteht man unter einer Baustoffklasse?Was ist die Baustoffklasse A1 / A2 – nichtbrennbar?Was ist die Baustoffklasse B1 / B2 – schwerentflammbar / normal entflammbar? Woraus bestehen die Dämmschalen von Rockwool?Wie hoch ist der Schmelzpunkt der Rockwool Produkte?Welches Raumgewicht hat die Conlit-Schale? Welches Raumgewicht hat die Rockwool 800 Dämmschale (Heizungsrohrschale)?Worin besteht der Unterschied zwischen der Conlit 150 U-Schale und den Rockwool 800 Heizungsrohrschalen?Was ist ein brennbares Rohr?Was ist ein nichtbrennbares Rohr?Was ist ein Metall-Kunststoff-Verbundrohr (MKV-Rohr)?Was ist eine Rohrabschottung?Gibt es umfassende Produktunterlagen für den Bereich Rohrabschottungsmaßnahmen? Wo finde ich den Text für eine Übereinstimmungserklärung gemäß dem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (ABP)?Haben Rockwool-Dämmschalen eine Zertifizierung für die Brandschutz-Abschottung von Rohrleitungen?Sind die R90-Rohrabschottungsmaßnahmen mit den Rockwool Dämmschalen kennzeichnungspflichtig?Mit welcher Rockwool-Dämmschale erreiche ich eine R30-Rohrabschottung für brennbare Versorgungsleitungen (geschlossene Systeme)?Mit welcher Rockwool-Dämmschale erreiche ich eine R30-Rohrabschottung für nichtbrennbare Versorgungsleitungen (geschlossene Systeme)?Kann ich mit der Dämmschale RW 800 (Heizungsrohrschale) eine brandschutzsichere Rohrabschottung erstellen?Wie erstelle ich eine R 60- bzw. R 90-Rohrabschottung für brennbare Versorgungsleitungen (geschlossene Systeme)?Wie sieht eine R90-Rohrabschottung bei brennbaren Versorgungsleitungen aus?Wie sieht eine R90 Rohrabschottung bei nichtbrennbaren Versorgungsleitungen aus?Wie erstelle ich eine R60- bzw. R90-Rohrabschottung für nichtbrennbare Versorgungsrohrleitungen?Wenn ich bei einer Rohrdurchführung von brennbaren Versorgungsrohrleitungen direkt unterhalb und/oder oberhalb der Decke ein Leitungsverzug bzw. ein T-Stück habe, wie muss ich dort mit der weiterführenden Dämmung verfahren?Wenn ich bei einer Rohrdurchführung von nichtbrennbaren Versorgungsrohrleitungen direkt unterhalb und/oder oberhalb der Decke ein Leitungsverzug bzw. ein T-Stück habe, wie muss ich dort mit der weiterführenden Dämmung verfahren?Wird immer ein Mörtelverschluss der Durchführung beim Einsatz der Conlit-Schale benötigt?Kann ich nur mit der Conlit-Schale eine brandschutzsichere Rohrabschottung gemäß Rockwool-Prüfzeugnis bzw. LAR durchführen?Erfüllen die Rockwool-Produkte die Anforderungen im Bereich des Wärmeschutzes bei warmgehenden Rohrleitungen nach der EnEV Anhang 5, Tabelle 1?Gibt es umfassende Produktunterlagen zur Verlegung von brennbaren Rohrleitungen?Gibt es umfassende Produktunterlagen zur Verlegung von nichtbrennbaren Kälteleitungen?Was ist eine gekapselte Brandlast?Was muss ich bei der Verlegung von nichtbrennbaren Kälterohrleitungen, die mit brennbaren Dämmstoffen gedämmt und im Flucht- oder Rettungswegebereich verlegt sind, beachten?Was muss ich bei der Verlegung von brennbaren Rohren in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie beachten?Worauf ist bei der Befestigung der nichtbrennbaren Rohrleitungen in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie zu achten?Können nichtbrennbare Rohrleitungen, die in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie verlegt sind, mit einer Steinwolleschale so gedämmt werden, dass die Rohrdurchführung durch die Flurtrennwände auch direkt die R30-Anforderung erfüllt?Gibt es Bundesländer, die eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten für Rohrdurchführungen fordern?Gibt es umfassende Produktunterlagen zur Verlegung von nichtbrennbaren Rohrleitungen in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie?Welche europäische Norm bezieht sich auf die technische Isolierung?Was bedeutet die europäische Norm für den Kunden?Wann müssen die Produkte für technische Isolierung das CE-Zeichen tragen?
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Wo erhalte ich Produktunterlagen?
Sie erhalten die Produktunterlagen im Internet unter www.rockwool-rti.de oder auf der Internetseite http://www.mlpartner.de im Bereich Download – Herstellerunterlagen.
Oder Sie klicken hier auf den Link Download / Prospekte.
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Was versteht man unter einer Baustoffklasse?
Grundsätzlich wird bei Baustoffen zwischen nicht brennbaren Baustoffen - Klasse A und brennbaren Baustoffen - Klasse B unterschieden.
Die Bezeichnung der Baustoffklassen nach DIN 4102-1 (A1, A2, B1, B2, B3) bzw. die bauaufsichtliche Benennung (nichtbrennbar, schwerentflammbar, etc.) werden im Bauwesen bei vielen Gelegenheiten verwendet. Man darf die Baustoffklasse nicht mit der Feuerwiderstandsklasse (F90, R90, L90, etc.) eines Bauteils verwechseln.Baustoffklasse
| Bauaufsichtliche Benennung |
A | nicht brennbare Baustoffe |
B | brennbare Baustoffe |
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Was ist die Baustoffklasse A1 / A2 – nichtbrennbar?
Mit der Baustoffklasse A1 werden die Materialien klassifiziert, die die Anforderungen an die Nichtbrennbarkeit der DIN 4102-1 erfüllen. Darüber hinaus werden in der DIN 4102-4 bekanntlich nichtbrennbare Produkte, wie z. B. Beton, Ziegel, aufgeführt. Des Weiteren werden geregelte Bauprodukte in der Bauregelliste A Teil 2 durch das DIBt in Berlin aufgeführt. Zu diesen geregelten Bauprodukten gehört z. B. die Steinwolle. Durch ein Übereinstimmungszertifikat eines Materialprüfungsamtes wird der Nachweis erbracht, dass das Produkt die Anforderungen an die Nichtbrennbarkeit erfüllt. Nicht geregelte Bauprodukte (Produkte, die nicht in der Bauregelliste aufgeführt sind) müssen durch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung den Nachweis über die Nichtbrennbarkeit führen.
Bei den A-Baustoffen handelt es sich gemäß Definition der DIN 4102-1 um nichtbrennbare Baustoffe. Während A1- Baustoffe in ihrer Zusammensetzung vollständig nichtbrennbar sein müssen, dürfen A2 Baustoffe in geringem Umfang brennbare Bestandteile enthalten. Hierbei ist jedoch Bedingung, dass diese Baustoffe keinen aktiven Anteil am Brandgeschehen haben.
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Was ist die Baustoffklasse B1 / B2 – schwerentflammbar / normal entflammbar?
B1- Baustoffe enthalten mehr brennbare Bestandteile als Baustoffe der Baustoffklasse A2. Sie brennen – vereinfacht ausgedrückt – nur mit Unterstützung durch ein Feuer und dürfen nach Erlöschen dieses Stützfeuers nicht selbstständig weiter brennen. Neben den primären realen Zündquellen, wie Streichhölzer, gibt es die so genannten sekundären Zündquellen, z. B. brennbare Zeitungen, Papierkörbe etc.. Das Schutzziel, die Brandentstehung zu verhindern ist nicht erreicht, wenn eine sekundäre Zündquelle brennt. Eine Brandausbreitung, verursacht durch Baustoffe, soll damit verhindert werden.
Baustoffe der Baustoffklasse B2 sind von der Baustoffklasse B1 abgeleitet: nach Entziehen des Stützfeuers brennen diese selbstständig weiter.
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Woraus bestehen die Dämmschalen von Rockwool?
Die Rockwool Dämmschalen bestehen aus Steinwolle mit einem Schmelzpunkt > 1000 °C und sind der Baustoffklasse A1 bzw. bei aluminiumkaschierten Dämmschalen der Baustoffklasse A2 nach DIN 4102-1 zugeordnet.
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Wie hoch ist der Schmelzpunkt der Rockwool Produkte?
Alle Rockwool Steinwolle Produkte haben einen Schmelzpunkt > 1000° C nach DIN 4102 Teil 17.
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Welches Raumgewicht hat die Conlit-Schale?
Die Conlit-Schale hat ein Raumgewicht von > 150 kg/m³. Dieses hohe Raumgewicht wird benötigt, um mit der Conlit-Schale nicht nur die Feuersicherheit, sondern auch die Rauchgasdichtheit realisieren zu können.
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Welches Raumgewicht hat die Rockwool 800 Dämmschale (Heizungsrohrschale)?
Die Dämmschale RW 800 hat je nach Dimension ein Raumgewicht zwischen 80 und 110 kg/m³.
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Worin besteht der Unterschied zwischen der Conlit 150 U-Schale und den Rockwool 800 Heizungsrohrschalen?
Die Conlit 150 U-Schale besitzen ein Raumgewicht von > 150 kg/m3, während die Rockwool 800 je nach Dimension nur ein Raumgewicht zwischen 80 und 110 kg/m3 aufweisen.
Des Weiteren werden die Conlit-Schalen mit geringeren Fertigungstoleranzen als die RW 800 produziert. Dieses hohe Raumgewicht und die Passgenauigkeit werden benötigt, um mit der Conlit-Schale nicht nur die Feuersicherheit, sondern auch die Rauchgasdichtheit realisieren zu können.
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Was ist ein brennbares Rohr?
Als brennbares Rohr wird ein Rohr bezeichnet, das bei Hitzeeinwirkung schmilzt, seine Form verändert und/oder brennt. Brennbare Rohre sind der Baustoffklasse B1 oder B2 zugeordnet. Als brennbare Rohre gelten Rohre aus folgenden Werkstoffen:
Rohrwerkstoff | Bezeichnung |
PB | Polybuten |
PE | Polyethylen |
PE-HD | Polyethylen high density (hohe Dichte) |
PE-LD | Polyethylen low density (niedrige Dichte) |
PE-X (VPE) | Polyethylen hochdruckvernetzt |
PP | Polypropylen |
ABS/ASA | Acrylnitril-Butadien-Styrol-Polymerisat / Acrylnitril-Styrol-Acrylester |
ABS/ASA/PVC | Acrylnitril-Butadien-Styrol-Polymerisat / Acrylnitril-Styrol-Acrylester / Polyvinylchlorid |
PVC | Polyvinylchlorid |
PVC-U | weichmacherfreies PVC, Hart-PVC |
PVC-C | nachchloriertes PVC |
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Was ist ein nichtbrennbares Rohr?
Als nichtbrennbares Rohr wird ein Rohr bezeichnet, wenn dieses bei Hitzeentwicklung seine Form nicht verändert bzw. schmilzt. Nichtbrennbare Rohre sind der Baustoffklasse A1 zugeordnet. Als nichtbrennbare Rohre gelten Rohre aus den Werkstoffen Kupfer, Guss (SML), Stahl und Edelstahl (ohne werksseitige Beschichtung; Farbanstriche bis 0,5 mm Dicke sind zulässig).
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Was ist ein Metall-Kunststoff-Verbundrohr (MKV-Rohr)?
Metall-Kunststoff-Verbundrohre sind von den brennbaren Rohren her abgeleitet. Sie besitzen zwischen zwei brennbaren thermoplastischen Rohrwandungen eine Aluminiumtragschicht die als Diffusionsbremse dient. Weiterhin verhindert die Aluminiumtragschicht eine große Längenausdehnung bei Temperatureinwirkung. Metall-Kunststoff-Verbundrohre sind der Baustoffklasse B1 oder B2 zugeordnet.
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Was ist eine Rohrabschottung?
Eine Rohrabschottung ist eine Abschottungsmaßnahme für Rohre welche durch eine feuerhemmende (F30) oder eine feuerbeständige (F90) Decke oder Wand geführt wird. Sie verhindert, dass kein Rauch und Feuer in andere Brandabschnitte übertragen werden kann.
Bei den Rockwool Rohrabschottungen wird unterschieden in:
- Rohrabschottung für brennbare Versorgungsleitungen, die Rohrabschottung besteht aus: Conlit 150 U-Schale, 1 m lang – mittig eingebaut mit einer rauchgasdichten Vermörtelung bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit; Details siehe ABP Nr. P-3726/4140-MPA BS und im Rockwool Planungs-und Montagehelfer
- Rohrabschottung für nichtbrennbare Versorgungsleitungen, die Rohrabschottung besteht aus: Conlit 150 U-Schale, in Decken- bzw. Wandstärke montiert mit einer rauchgasdichten Vermörtelung, bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit, sowie einer weiterführenden Dämmung vor und nach der Durchführung, bestehend aus der Dämmschale RW 800 (Heizungsrohrschale), 1 m lang. Details siehe ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
- Rohrabschottung für nichtbrennbare Abflussleitungen (SML), die Rohrabschottung besteht aus: Conlit 150 U-Schale, mind. 333 mm (DN 100) lang in die Decke montiert mit einer rauchgasdichten Vermörtelung bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit. Oberseitig wird eine weiterführende Dämmung mit der Klimarock auf einer Länge von ca. 100mm bis zum Abzweig angebracht. Bei Wanddurchführungen ist die Conlit 150 U Schale in Wandstärke zu montieren und anschließend rauchgasdicht zu vermörteln bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit. Vor und hinter der Wand ist auf einer Länge von 1 m eine 30 mm starke Klimarock Dämmung aufzubringen. Details siehe ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS und im Rockwool Planungs-und Montagehelfer.
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Gibt es umfassende Produktunterlagen für den Bereich Rohrabschottungsmaßnahmen?
Ja. Im Bereich von Rohrabschottungsmaßnahmen gibt es den Rockwool Planungs- und Montagehelfer. In dieser Broschüre sind eine Vielzahl am Markt gängiger Rohre mit Bemessungstabellen abgedruckt und es werden umfassende Hinweise auf die zu verwendende Abschottungsmaßnahme gegeben. Auszüge aus der MLAR 11/2005 sind ebenfalls in diesen Planungs- u. Montagehelfer integriert.
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Wo finde ich den Text für eine Übereinstimmungserklärung gemäß dem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (ABP)?
In jedem ABP ist ein Muster für eine Übereinstimmungserklärung enthalten. Sie finden aber auch ein Muster im Rockwool Planungs- und Montagehelfer auf Seite 153.
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Haben Rockwool-Dämmschalen eine Zertifizierung für die Brandschutz-Abschottung von Rohrleitungen?
Es gibt von der Material-Prüfanstalt in Braunschweig (MPA) den Nachweis über allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (ABP). Sowohl die nichtbrennbaren Rohrleitungen (ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS) und die brennbaren Versorgungsleitungen (ABP Nr. P-3726/4140-MPA BS) können mit der Rockwool Conlit Systemlösung brandschutztechnisch abgeschottet werden.
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Sind die R90-Rohrabschottungsmaßnahmen mit den Rockwool Dämmschalen kennzeichnungspflichtig?
Nein, in den ABPs wird eine Kennzeichnung der Durchführungsvarianten nicht gefordert. Es muss allerdings eine Übereinstimmungserklärung des Fachunternehmers an den Bauherren bzw. an die zuständige Baubehörde ausgestellt werden.
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Mit welcher Rockwool-Dämmschale erreiche ich eine R30-Rohrabschottung für brennbare Versorgungsleitungen (geschlossene Systeme)?
Mit der Conlit 150 U-Schale erreichen Sie eine R 30-Rohrabschottung. Die Conlit-Schale, 1m lang, wird mittig in das Bauteil eingebaut und rauchgasdicht vermörtelt bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit. Die notwendige mindest - Bauteildicke liegt bei Massiv- oder Trockenbauwänden bei 100 mm und bei Decken bei 150 mm. Details siehe ABP Nr. P-3726/4140-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
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Mit welcher Rockwool-Dämmschale erreiche ich eine R30-Rohrabschottung für nichtbrennbare Versorgungsleitungen (geschlossene Systeme)?
Mit der Rockwool 800 Dämmschale (Heizungsrohrschale) erreichen Sie eine R30-Rohrabschottung. Die Dämmschalen RW 800 werden auf einer Länge von 1 m mittig in das Bauteil eingebaut und rauchgasdicht vermörtelt bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit. Die notwendige mindest Bauteildicke liegt bei Massiv- oder Trockenbauwänden bei 100 mm und bei Decken bei 150 mm. Details siehe ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
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Kann ich mit der Dämmschale RW 800 (Heizungsrohrschale) eine brandschutzsichere Rohrabschottung erstellen?
Ja, bei Anforderungen F30/R30 im Zusammenhang mit nichtbrennbaren Versorgungsleitungen.
Details siehe ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
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Wie erstelle ich eine R 60- bzw. R 90-Rohrabschottung für brennbare Versorgungsleitungen (geschlossene Systeme)?
Mit der Conlit 150 U-Schale erreichen Sie eine R 60- bzw. R 90-Rohrabschottung. Die Conlit- Schale, 1m lang, wird mittig in das Bauteil eingebaut und rauchgasdicht vermörtelt. Die notwendige mindest - Bauteildicke liegt bei Massiv- oder Trockenbauwänden bei 100 mm und bei Decken bei 150 mm.
Details siehe ABP Nr. P-3726/4140-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
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Wie sieht eine R90-Rohrabschottung bei brennbaren Versorgungsleitungen aus?
Das Bauteil muss eine Dicke von min. 150 mm bei Decken oder eine Dicke von mind. 100 mm bei Wänden aufweisen. Bei einer R90-Rohrabschottung in diesen Bauteilen wird die Conlit 150 U-Schale mittig, in einer Länge von 1 m montiert. Es handelt sich hierbei um eine geprüfte Lösung mit der Bezeichnung R90-Rohrabschottung. Details siehe ABP Nr. P-3726/4140-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
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Wie sieht eine R90 Rohrabschottung bei nichtbrennbaren Versorgungsleitungen aus?
Das Bauteil muß eine Dicke von ³ 150 mm bei Decken oder eine Dicke von ³ 100 mm bei Wänden aufweisen. Bei einer R90-Rohrabschottung in diesen Bauteilen wird in Bauteilstärke die Rockwool-Conlit 150 U-Schale eingebaut. Vor und nach der Durchführung wird die Rockwool 800Dämmschale (Heizungsrohrschale) bzw. RW 835 (Heizungsrohrschale) in einer Länge von 1 m montiert. Dies ist eine geprüfte Lösung mit der Bezeichnung R90-Rohrabschottung. Details siehe ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer
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Wie erstelle ich eine R60- bzw. R90-Rohrabschottung für nichtbrennbare Versorgungsrohrleitungen?
Decken müssen mindestens eine Dicke von 150 mm und Massiv- oder Trockenbauwände eine Dicke von 100 mm aufweisen. In diesen Bauteilen wird die Conlit 150 U-Schale in Bauteilstärke eingebaut und rauchgasdicht vermörtelt bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit. Vor und nach der Durchführung wird die nichtbrennbare Rohrleitung auf einer Länge von mind. 1 m mit der Rockwool 800 Dämmschale (Heizungsrohrschale) weiter gedämmt. Dies ist eine geprüfte Lösung mit der Bezeichnung R60- bzw. R90-Rohrabschottung. Details siehe ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
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Wenn ich bei einer Rohrdurchführung von brennbaren Versorgungsrohrleitungen direkt unterhalb und/oder oberhalb der Decke ein Leitungsverzug bzw. ein T-Stück habe, wie muss ich dort mit der weiterführenden Dämmung verfahren?
Bei einem Leitungsverzug und/oder einem T-Stück muss die Durchführungsdämmung innerhalb der Durchführung auf einer Länge von 1 m mittig eingebaut werden. Wenn Leitungen verzogen werden, muss in der Summe immer 1 m mittig eingebaut ergeben. Bei einem T-Stück müssen die abgehenden Rohrleitungen zu beiden Seiten mind. so weit gedämmt werden, dass die 1 m Dämmung mittig eingebaut erreicht werden. Nähere Angaben finden Sie im ABP Nr. P-3726/4140-MPA BS. Oder im Rockwool Planungs- und Montagehelfer auf Seite 64.
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Wenn ich bei einer Rohrdurchführung von nichtbrennbaren Versorgungsrohrleitungen direkt unterhalb und/oder oberhalb der Decke ein Leitungsverzug bzw. ein T-Stück habe, wie muss ich dort mit der weiterführenden Dämmung verfahren?
Bei einem Leitungsverzug und/oder einem T-Stück muss die weiterführende Dämmung auf jeder Seite immer in der Summe 1 m ergeben, d. h. wenn die Rohrleitung unterhalb und/oder oberhalb der Decke 0,2 m heraussteht, dann verzogen wird und weitergeht, muss nach dem Verzug noch mind. 0,8 m weitergedämmt werden. Bei einem T-Stück müssen die abgehenden Rohrleitungen zu beiden Seiten mind. 0,8 m weitergedämmt werden. Nähere Angaben finden Sie im ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS. Oder im Rockwool Planungs- und Montagehelfer auf Seite 64.
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Wird immer ein Mörtelverschluss der Durchführung beim Einsatz der Conlit-Schale benötigt?
Wenn Sie eine Kernbohrung so bemessen, dass ein Restspalt von min. 2 mm übrig bleibt, reicht es aus, die Conlit-Schale mit dem Conlit-Fix einzusetzen. Bei größeren Restspalten muss eine rauchgasdichte Vermörtelung bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit vorgenommen werden.
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Kann ich nur mit der Conlit-Schale eine brandschutzsichere Rohrabschottung gemäß Rockwool-Prüfzeugnis bzw. LAR durchführen?
Ja. Bei brennbaren Versorgungsleitungen wird die Conlit-Schale, 1 m lang, mittig in den Decken- oder Wanddurchbruch eingebaut und rauchgasdicht vermörtelt bzw. Ausfüllen des Ringspaltes (bis max. 50mm) mit Conlit Kit. Die notwendige mindest Bauteildicke liegt bei Massiv- oder Trockenbauwänden bei 100 mm und bei Decken bei 150 mm. Details siehe ABP Nr. P-3726/4140-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer. Der Vorteil bei den geprüften Systemen liegt darin, dass die Conlit-Schalen mit 0-Abstand zueinander eingebaut werden dürfen und die Temperaturweiterleitung durch die Rohrleitung mit abgesichert ist.
Ungeprüfte Abschottungen sind nach den Erleichterungen der LAR möglich. Hierbei wird die Conlit-Schale im Decken- oder Wanddurchbruch mit einer Länge, die der Bauteilstärke entspricht, eingebaut. Bei dieser Variante müssen unbedingt die Abstände der Rohrleitungen zueinander eingehalten werden. Diese Abschottungsmöglichkeit gilt für nichtbrennbare Rohrleitungen bis zu einem Da = 160 mm und für brennbare Rohrleitungen bis zu einem Da = 32 mm und einer Mindestbauteildicke von 80 mm (weitere Details siehe MLAR 11/2005, Kap. 4).
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Erfüllen die Rockwool-Produkte die Anforderungen im Bereich des Wärmeschutzes bei warmgehenden Rohrleitungen nach der EnEV Anhang 5, Tabelle 1?
Alle Rockwool Produkte für den Wärmeschutz an warmgehenden Rohrleitungen besitzen eine Zulassung für den Einsatz nach EnEV Anhang 5, Tabelle 1. Dies sind die RW 800 (Heizungsrohrschale), Conlit 150 U-Schale sowie die Klimarock.
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Gibt es umfassende Produktunterlagen zur Verlegung von brennbaren Rohrleitungen?
Ja. Zur Verlegung von brennbaren Rohrleitungen in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie gibt es den Rockwool Planungs- und Montagehelfer. In dieser Broschüre sind eine Vielzahl am Markt gängiger Rohre mit Bemessungstabellen und umfassende Hinweise zur Verarbeitung von Rockwool Dämmstoffen aufgeführt. Des Weiteren sind Auszüge aus der Musterbauordnung (MBO) 2002 sowie Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie 11/2005, bezogen auf Gebäudeklassen sowie notwendige Flure und Ausgänge ins Freie, in diesen Planungs- und Montagehelfer integriert.
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Gibt es umfassende Produktunterlagen zur Verlegung von nichtbrennbaren Kälteleitungen?
Ja. Zur Verlegung von nichtbrennbaren Kälteleitungen, gedämmt mit synthetischem Kautschuk, in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie gibt es den Rockwool Planungs- und Montagehelfer. In dieser Broschüre sind eine Vielzahl am Markt gängiger Rohre mit Bemessungstabellen und umfassende Hinweise zur Verarbeitung aufgeführt. Des Weiteren sind Auszüge aus der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie 11/2005, bezogen auf notwendige Flure und Ausgänge ins Freie, in diesen Planungs- und Montagehelfer integriert.
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Was ist eine gekapselte Brandlast?
Eine gekapselte Brandlast ist nach MLAR eine brennbare Leitungsanlage, die durch Brandschutzmaßnahmen gegen eine Brandweiterleitung geschützt (gekapselt) ist. Unter einer brennbaren Leitungsanlage versteht man z.B. ein brennbares Rohr oder ein mit brennbaren Dämmstoffen gedämmtes nichtbrennbares Rohr.
Gemäß einer Gutachterlichen Stellungnahme (Nr. 3335/1111-Mer-vom 24.04.2007) können brennbare Leitungsanlagen bis zu einem Da = 160 mm, die mit Hilfe der RW 800 (Heizungsrohrschale) mit einer Mindestdämmdicke von 30 mm brandschutztechnisch gekapselt sind, auch in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt werden. Weitere Brandschutzmaßnahmen sind nicht notwendig.
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Was muss ich bei der Verlegung von nichtbrennbaren Kälterohrleitungen, die mit brennbaren Dämmstoffen gedämmt und im Flucht- oder Rettungswegebereich verlegt sind, beachten?
Nach der baurechtlichen Einführung der MLAR 03/2000 ist im Bereich der Flucht- und Rettungswege die Verlegung von brennbaren Rohren ohne zusätzliche Brandschutzmaßnahmen nicht mehr zulässig. Denn es gilt die Forderung „Null-Brandlast“ in Flucht- und Rettungswegen.
Gemäß einer Gutachterlichen Stellungnahme (Nr. 3335/1111-Mer-vom 24.04.2007) können brennbare Rohrleitungen bis zu einem Da = 160 mm, die mit Hilfe der RW 800 (Heizungsrohrschale) mit einer Mindestdämmdicke von 30 mm brandschutztechnisch gekapselt sind, auch in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt werden. Weitere Brandschutzmaßnahmen sind nicht notwendig.
Rockwool hat in Zusammenarbeit mit den Herstellern von Kautschuk-Dämmstoffen eine Tabelle entwickelt, in der die erforderlichen Dämmdicken des Kautschuk-Dämmstoffes bei einer Verwendung von Rockwool 800 als Brandschutzkapselung aufgeführt sind.
Die in der Tabelle erwähnten Dämmdicken der Kautschuk-Dämmungen sind unbedingt einzuhalten, um sicherzustellen, dass der Taupunkt immer in den Kautschuk-Dämmstoffen liegt (Taupunktverschiebung innerhalb der Dämmkonstruktion).
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Was muss ich bei der Verlegung von brennbaren Rohren in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie beachten?
Nach der baurechtlichen Einführung der MLAR 03/2000 ist im Bereich der Flucht- und Rettungswege die Verlegung von brennbaren Rohren ohne zusätzliche Brandschutzmaßnahmen nicht mehr zulässig. Denn es gilt die Forderung „Null-Brandlast“ in Flucht- und Rettungswegen.
Gemäß einer Gutachterlichen Stellungnahme (Nr. 3335/1111-Mer-vom 24.04.2007) können brennbare Rohrleitungen bis zu einem Da = 160 mm, die mit Hilfe der RW 800 (Heizungsrohrschale) mit einer Mindestdämmdicke von 30 mm brandschutztechnisch gekapselt sind, auch in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt werden. Weitere Brandschutzmaßnahmen sind nicht notwendig.
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Worauf ist bei der Befestigung der nichtbrennbaren Rohrleitungen in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie zu achten?
- Auf eine ausreichende Befestigung der Rohrleitungen auch unter Brandbedingungen (mindestens 30 Minuten).
- Verwendung von Metalldübeln, Gewindestangen und Rohrschellen mit Eignungsnachweis F30 oder in vergleichbarer Ausführung. Dies gilt insbesondere bei hängenden Leitungen.
- Die Befestigung ist auf eine Zugspannung von mind. 9 N/mm² auszulegen.
Bei Verwendung von Befestigungs-Systemen müssen diese auf Standsicherheit / Durchbiegung unter Brandbeanspruchung in Anlehnung an DIN 4102-2 ausgelegt werden, z.B. Fabrikat Hilti entsprechend dem Untersuchungsbericht Hi 3829/5270 der MPA BS (Stand 01/2001).
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Können nichtbrennbare Rohrleitungen, die in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie verlegt sind, mit einer Steinwolleschale so gedämmt werden, dass die Rohrdurchführung durch die Flurtrennwände auch direkt die R30-Anforderung erfüllt?
Ja. Dies ist mit der Rockwool 800 Heizungsrohrschale möglich. Die Rockwool 800 Heizungsrohrschale muss in der Mindestdämmdicke nach EnEV ausgeführt werden. Bei Trinkwasserleitungen nach DIN 1988-2 sind bei Rohrdurchmesser bis 108 mm mindestens 20 mm und bei > 108 mm mindestens 30 mm Dämmdicke erforderlich. Details siehe ABP Nr. P-3725/4130-MPA BS und im Rockwool Planungs- und Montagehelfer.
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Gibt es Bundesländer, die eine Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten für Rohrdurchführungen fordern?
Ja. In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg (nur Anforderung an die Decken), Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und im Saarland sind F30-Anforderungen baurechtlich eingeführt. Daher sind bei Wand- und Deckendurchführungen durch F30-Bauteile neben dem Schall- und Wärmeschutz auch die Brandschutzanforderungen zu beachten.
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Gibt es umfassende Produktunterlagen zur Verlegung von nichtbrennbaren Rohrleitungen in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie?
Ja. Zur Verlegung von nichtbrennbaren Rohrleitungen in notwendigen Fluren und Ausgängen ins Freie gibt es den Rockwool Planungs- und Montagehelfer. In dieser Broschüre sind eine Vielzahl am Markt gängiger Rohre mit Bemessungstabellen und umfassende Hinweise zur Verarbeitung aufgeführt. Des Weiteren sind Auszüge aus der Musterbauordnung (MBO) 2002, Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie 11/2005, bezogen auf Gebäudeklassen sowie notwendige Flure und Ausgänge ins Freie, in diesen Planungs- und Montagehelfer integriert.
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Welche europäische Norm bezieht sich auf die technische Isolierung?
EN14303: Thermal insulation products for building equipment and industrial installations – Factory made mineral wool (MW) products.
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Was bedeutet die europäische Norm für den Kunden?
Alle Produkte für die technische Isolierung sollen nach der Norm und den dazu gehörigen Prüfnormen eindeutig klassifiziert werden. Das EC-Zeichen auf den Produkten bestätigt, dass die Produktspezifikationen, wie sie vom Hersteller auf den Produktetiketten angegeben werden, auch tatsächlich eingehalten werden.
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Wann müssen die Produkte für technische Isolierung das CE-Zeichen tragen?
Da die Norm erst vor kurzem verabschiedet wurde, kann ein genauer Zeitpunkt der Einführung noch nicht genannt werden. Dies hängt vom Zeitpunkt der Veröffentlichung ab, der von der Europäischen Union festgelegt wird. Doch ist zu erwarten, dass der Zeitpunkt der freiwilligen Einführung des CE-Zeichens im September/Oktober 2010 liegen wird. Die Hersteller können ab dem Zeitpunkt der freiwilligen Einführung das CE-Logo und den dazugehörigen „Product designation code“ auf ihren Produkten führen, sind aber nicht dazu verpflichtet. Vor diesem Zeitpunkt der freiwilligen Einführung dürfen die Hersteller gar kein CE-Zeichen verwenden.
Die verbindliche Einführung von CE-gekennzeichneten Produkten für die technische Isolierung wird für September/Oktober 2011 oder 2012 erwartet. Die Entscheidung über die verbindliche Einführung der CE-Norm soll vor Ende 2009 getroffen werden. Kürzlich wurde von der Arbeitsgruppe, die mit der Erstellung der Norm befasst war, der Antrag eingereicht, den Zeitraum für die freiwillige Einführung der CE-Norm von der regulären einjährigen Übergangsperiode auf eine zweijährige Übergangsperiode zu verlängern. Gründe für die Verlängerung sind die große Komplexität der Kennzeichnung der Produkte für technische Isolierung und die begrenzten europäischen Kapazitäten für die Messungen bei akkreditierten Einrichtungen.
Rockwool Technical Insulation verpflichtet sich auf die Norm EN14303 und wird alle Produkte rechtzeitig vor dem Zeitpunkt der verbindlichen Einführung mit dem CE-Zeichen versehen.
